Anzuchtplatten und passende Aussaatschalen
Aussaatschalen mit Alveolen sind ein unverzichtbares Hilfsmittel für alle, die Samen keimen lassen oder Marihuana-Stecklinge mit hoher Effektivität bewurzeln wollen. Jedes Alveolus fungiert als kleines, individuelles Fach, das eine kontrollierte Umgebung für jeden Samen oder Steckling bietet und eine präzisere Steuerung von Feuchtigkeit, Substrat und Temperatur ermöglicht. Diese Anordnung fördert eine gesündere und kräftigere Entwicklung von den frühesten Stadien an.
Anzuchtplatten: Die beste Wahl für den Start Ihrer Kultur
Anzuchtplatten sind ein unverzichtbares Werkzeug für jeden Gärtner, da sie eine kontrollierte und organisierte Umgebung für die Keimung von Samen und die Entwicklung von Keimlingen bieten. Diese Platten bestehen in der Regel aus Kunststoff oder anderen widerstandsfähigen Materialien und verfügen über kleine Zellen oder Mulden, die es ermöglichen, mehrere Samen gleichzeitig zu säen, was den Platz optimal ausnutzt und die Handhabung erleichtert.
Dank ihres Designs wird die Feuchtigkeit gut gehalten, überschüssiges Wasser abgeleitet und eine gute Belüftung gewährleistet. So entstehen ideale Bedingungen für die Keimung der Samen und die gesunde Wurzelentwicklung. Außerdem sind sie leicht zu transportieren und umzutopfen und somit die perfekte Lösung für alle Arten von Gärtnern. Möchten Sie wissen, welche Modelle am besten sind und wie Sie sie optimal nutzen?
Vorteile von Aussaatschalen mit Zellen
Anzuchtplatten sind nicht nur einfache Behälter zum Keimen von Samen, sondern echte Hilfsmittel zur Förderung des Pflanzenwachstums. Hier sind die wichtigsten Vorteile:
- Höhere Keimrate: In einer kontrollierten Umgebung keimen die Samen unter optimalen Bedingungen von Feuchtigkeit und Temperatur.
- Einfaches Herausnehmen des Ballens: Durch ihr Design lassen sich Keimlinge herausnehmen, ohne die Wurzeln zu beschädigen.
- Hervorragendes Preis-Leistungs-Verhältnis: Eine günstige Investition, die die Erfolgschancen bei der Keimung erhöht.
- Leichte, recycelbare Materialien: Einfach zu transportieren, wiederverwendbar und umweltfreundlich.
- Weniger Krankheitsrisiko: Der direkte Bodenkontakt wird vermieden, wodurch die Gefahr von Pilzen und Schädlingen reduziert wird.
Ratgeber zur Auswahl der besten Anzuchtplatte
Die richtige Anzuchtplatte auszuwählen ist entscheidend für einen erfolgreichen Start – ob für Samen oder Stecklinge. Es gibt mehrere wichtige Kriterien: Material, Anzahl der Zellen, Drainage, Größe und Art des Substrats.
- Material. Anzuchtplatten bestehen meist aus robustem Kunststoff, was sie langlebig und leicht zu reinigen macht. Einige Modelle verfügen über eine zusätzliche Schutzschicht gegen Wasser und UV-Strahlung.
- Anzahl der Zellen. Je nachdem, wie viele Pflanzen Sie ziehen möchten. Es gibt Platten mit 84, 104 oder mehr Zellen – ideal für viele Samen oder Stecklinge. Mehr Zellen bedeuten auch eine bessere Organisation der Wurzelentwicklung.
- Drainage. Eine gute Wasserableitung ist unerlässlich, um Staunässe zu vermeiden. Viele Modelle haben Löcher am Boden, damit überschüssiges Wasser abfließen kann. Achten Sie auf ausreichende Drainage.
- Größe. Die Größe richtet sich nach dem verfügbaren Platz und der Menge an Pflanzen. Große Platten ermöglichen die Anzucht vieler Pflanzen, kleine passen besser in enge Räume.
- Substratblöcke. In diesen keimen Samen oder wurzeln Stecklinge. Es gibt verschiedene Varianten, jede mit eigenen Vorteilen.
Substrate zur Keimung
Zur Keimung können unterschiedliche Substrate verwendet werden. Welche ist die beste Wahl? Jiffys sind ideal für Anfänger, Steinwolle eignet sich hervorragend für Stecklinge.
- Steinwolle: Ein inertes Medium ohne Nährstoffe. Die Anzuchtplatte mit Steinwollblöcken bietet hervorragende Belüftung und Wasseraufnahme – ideal für Keimung und Wurzelbildung. Achten Sie auf die richtige Feuchtigkeit, um Fäulnis zu vermeiden.
- Jiffy: Gepresste Torfpellets, die sich bei Wasseraufnahme ausdehnen. Jiffy-Aussaatschalen sind einfach in der Anwendung und bieten ein stabiles, durchlüftetes Milieu. Sie eignen sich sowohl für Samen als auch für Stecklinge.
- Kokos: Ein organisches Substrat mit hervorragendem Drainageverhalten und hoher Wasserhaltekapazität. Der Anzuchtkasten mit Kokos-Plugins ist eine nachhaltige, natürliche Lösung mit neutralem pH-Wert.
- Torfblöcke: Ähnlich wie Jiffys, aber aus reinem Torf. Perfekt für die Keimung und das Wurzeln von Stecklingen. Produkte wie die Dried Eazy Plug-Aussaatschale überzeugen mit guter Wasser- und Luftdurchlässigkeit.
Anzuchtplatten: Die beste Auswahl bei GB The Green Brand
Hier finden Sie alle bei Growbarato erhältlichen Produkte zum Keimen von Samen oder Bewurzeln von Stecklingen – inklusive Angaben zu Größe, Material, Substrattyp, Anzahl der Zellen, Eigenschaften und Preis. So finden Sie ganz einfach das Modell, das am besten zu Ihren Anzuchtzielen passt.
| Dried Eazy Plugs | Kit Mini-Gewächshaus + Anzuchtplatte | Anzuchtplatte mit Steinwolle | Anzuchtplatte mit Torf-Plugins | Jiffy7-Platte (33 mm) | Jiffy7-Platte (22 mm) | |
|---|---|---|---|---|---|---|
| Maße (cm) | 3,5 x 3,5 x 3 (77 Zellen), 2,5 x 2,5 x 3 (150 Zellen) | 56 x 31 x 22 | 53 x 31,5 | 52 x 29 | k.A. | k.A. |
| Material | Torf | Kunststoff | Steinwolle | Inaktiver Torf | Torf (Jiffy) | Torf (Jiffy) |
| Substrattyp | Erde oder Kokos | k.A. | Inert | Torf | Jiffy | Jiffy |
| Zellenanzahl | 77 oder 150 | k.A. | 77 oder 150 | 104 | 84 | 104 |
| Merkmale | Kompakter Block, ideal zum Bewurzeln oder Keimen. Gute Drainage erforderlich. | Anzuchtkasten mit regulierbarer Belüftung, ideal für Stecklinge. Ohne Heizung. | Sehr luftdurchlässig, benötigt Feuchtigkeitskontrolle. Optimal für Bewurzelung. | Verhindert Überdüngung, ideal für nährstoffarme Wurzelbildung. | Ideal für Gewächshäuser, Staunässe vermeiden. | Mehr Zellen auf kleinem Raum, perfekt für große Stecklingsmengen. |
| Preis (€) | 12,95 | 32,00 | ab 11,00 | 13,00 | 11,95 | 11,95 |
Schritt-für-Schritt-Anleitung zur Keimung von Samen in Anzuchtplatten
Um Cannabissamen in einer Anzuchtplatte mit Zellen zu keimen, ist es wichtig, ein sorgfältiges Verfahren zu befolgen und auf die Umgebungsbedingungen zu achten.
- Vorbereitung des Substrats. Der erste Schritt besteht darin, ein geeignetes Substrat vorzubereiten. Es sollte leicht und gut durchlüftet sein, z. B. eine Mischung aus Torf mit Perlit oder Kokosfaser. Vor dem Einsetzen der Samen muss das Substrat angefeuchtet werden, jedoch ohne Staunässe, da zu viel Wasser die Keimung beeinträchtigen kann.
- Einsetzen der Samen. Wenn das Substrat bereit ist, kleine Löcher von 0,5 bis 1 cm Tiefe in jede Zelle bohren. Jeweils einen Samen hineinlegen und vorsichtig mit Substrat bedecken. Dabei nicht zu stark andrücken, damit der Samen genug Raum zum Keimen hat.
- Erste Bewässerung. Nach dem Einsetzen der Samen wird leicht gegossen, damit ein guter Kontakt zwischen Samen und Substrat entsteht. Das Wasser sollte Zimmertemperatur haben und idealerweise einen pH-Wert zwischen 6,0 und 6,5 aufweisen. Dieser Schritt ist entscheidend für die Aktivierung der Keimung.
- Abdecken der Anzuchtplatten. Um ein feuchtes Klima zu bewahren, empfiehlt es sich, die Platten mit einem transparenten Kunststoffdeckel oder einer Folie abzudecken. Dadurch bleibt die Feuchtigkeit erhalten. Gleichzeitig sollte aber auch eine leichte Belüftung möglich sein, um Schimmelbildung zu vermeiden.
- Geeigneter Standort. Die Platten sollten an einem warmen Ort mit einer Temperatur von 20 °C bis 25 °C stehen. In dieser Phase ist kein direktes Licht nötig, indirektes Licht genügt. Sobald die Keimung erfolgt ist, kann sanftes Licht – z. B. von Leuchtstoffröhren oder sparsamen LEDs – hinzugefügt werden.
- Ideale Umweltbedingungen. Für eine erfolgreiche Keimung ist eine konstante Temperatur zwischen 20 °C und 25 °C sowie eine hohe Luftfeuchtigkeit von 70 % bis 90 % nötig – besonders in den ersten Tagen. Sobald die Keimlinge auftauchen, sollte eine sanfte Beleuchtung für 18 bis 24 Stunden pro Tag sichergestellt und eine leichte Belüftung gewährleistet werden, um Feuchtigkeitsprobleme zu vermeiden.
Häufige Probleme und Lösungen
Ein häufiges Problem ist, dass die Samen nicht keimen. Das kann an zu alten oder qualitativ schlechten Samen liegen, aber auch an ungeeigneten Bedingungen wie Kälte oder zu viel Feuchtigkeit. Die Lösung: frische und hochwertige Samen verwenden, für die richtigen Temperatur- und Feuchtigkeitsbedingungen sorgen und Staunässe vermeiden.
| Ursachen | Lösungen | |
|---|---|---|
| Samen keimen nicht | Samen sind zu alt, minderwertig, zu kalt oder zu nass. | Frische, hochwertige Samen verwenden, Temperatur und Feuchtigkeit kontrollieren, nicht zu viel gießen. |
| Samen oder Keimlinge faulen | Zu viel Feuchtigkeit oder mangelnde Belüftung. | Weniger gießen, für gute Belüftung sorgen, Plastikabdeckung nach der Keimung entfernen. |
| Langgezogene Keimlinge (Vergeilung) | Zu wenig Licht. | Mehr Licht geben und näher an die Keimlinge bringen, ohne sie zu verbrennen. |
| Gelbe Blätter oder langsames Wachstum | Nährstoffmangel oder falscher pH-Wert des Wassers. | pH-Wert zwischen 6,0 und 6,5 halten, qualitativ gutes Substrat verwenden, am Anfang nicht überdüngen. |
| Pilzbefall (Dämpfungskrankheit) | Zu viel Feuchtigkeit und mangelnde Hygiene. | Steriles Substrat verwenden, Staunässe vermeiden, natürliches Fungizid wie Zimtpulver einsetzen. |
| Keimlinge wachsen schlecht | Verletzte Wurzeln oder zu wenig Platz in den Zellen. | Umtopfen in größere Töpfe, sobald sich 2–3 echte Blattpaare gebildet haben. |
Wann ist der richtige Zeitpunkt zum Umpflanzen?
Der ideale Zeitpunkt, um einen gekeimten Cannabissamen oder einen Steckling umzupflanzen, hängt von der Wurzelentwicklung und der Größe der Pflanze ab.
Umpflanzen eines gekeimten Samens
Ein gekeimter Samen in einer Anzuchtplatte mit Zellen sollte umgepflanzt werden, sobald die Wurzeln das Substrat durchdrungen haben und aus den Drainagelöchern herausragen. Dies geschieht in der Regel, wenn der Keimling zwei bis drei echte Blattpaare entwickelt hat – etwa 10 bis 14 Tage nach der Keimung, je nach Wachstumsbedingungen. Zu diesem Zeitpunkt sind die Wurzeln stark genug für das Umpflanzen, aber noch nicht so stark verwurzelt, dass der Vorgang erschwert wird.
Umpflanzen eines Stecklings
Bei Cannabistecklingen ist der optimale Zeitpunkt zum Umpflanzen erreicht, wenn die Wurzeln stark genug sind, um die Pflanze zu stützen. Das ist in der Regel zwei bis drei Wochen nach dem Einsetzen in das Bewurzelungsmedium wie Steinwolle, Torf oder Kokosfaser der Fall. Die Wurzeln sollten gut sichtbar und gesund weiß sein. Wenn sie gut entwickelt sind und der obere Teil der Pflanze aktiv wächst, ist es Zeit zum Umtopfen.
So funktioniert das Umpflanzen
Um einen gekeimten Samen oder Steckling aus einer Anzuchtplatte umzupflanzen, bereite zuerst den neuen Topf mit einem geeigneten Substrat vor – zum Beispiel eine Mischung aus Torf, Perlit und Wurmhumus. Das Substrat sollte leicht angefeuchtet sein. Wenn sich der Keimling oder Steckling in einer Zelle oder einem Block befindet, vorsichtig herausnehmen, ohne die Wurzeln zu beschädigen. In den neuen Behälter setzen, die Wurzeln gut verteilen und mit Substrat bedecken. Leicht andrücken und mäßig gießen, um das Substrat zu festigen.
Bedingungen nach dem Umpflanzen
Nach dem Umtopfen sollten die Pflanzen in einer hellen, aber nicht direkt sonnigen Umgebung stehen, um Stress zu minimieren. Eine relative Luftfeuchtigkeit von etwa 60 bis 70 % ist ideal, ebenso wie vorsichtiges Gießen ohne Staunässe. Die nächsten Tage über solltest du das Pflanzenverhalten beobachten, um sicherzustellen, dass sie sich gut an die neue Umgebung anpassen.

















