Das Interesse am Kochen ist in unserer Zeit immer weiter verbreitet, und die große Anzahl von Reality-TV-Shows zum Thema Gastronomie ist dabei sicherlich nicht unbeteiligt. Aus diesem Grund führen viele Köche, die Cannabis konsumieren, diese Zutat nach und nach in ihre kulinarischen Zubereitungen ein. Es ist jedoch wichtig, vor den häufigsten Fehlern beim Kochen mit Cannabis zu warnen.
In diesem Sinne möchten wir diejenigen unterstützen, die sowohl die Leidenschaft für die verschiedenen Cannabissorten als auch für das Kochen teilen. Diese einzigartige Mischung von Interessen ermöglicht es Ihnen, köstliche Rezepte zuzubereiten und gleichzeitig die Wirkung von Cannabis zu genießen. Darüber hinaus sollen diese Rezepte die Stimmung heben und unsere Sinne mit den erzeugten Geschmäckern und Aromen verzaubern. Es ist eine ideale Möglichkeit, das Nützliche mit dem Angenehmen zu verbinden, eine entspannte Atmosphäre für die Gäste zu fördern und gleichzeitig die gesundheitlichen Vorteile von Cannabis zu nutzen.

Ein tägliches Training, das in jeder Disziplin notwendig ist, wird Sie zu einem Experten dieser besonderen Küche machen. In diesem Sinne machen wir bei GB The Green Brand auf die häufigsten Fehler beim Kochen mit Cannabis aufmerksam und versuchen, Ihnen Lösungen anzubieten.
Hauptfehler beim Kochen mit Cannabis
Einer der häufigsten Fehler beim Kochen mit Cannabis bei Anfängern ist die Verwendung von Cannabisblüten als Rohkost. Es ist unbedingt zu vermeiden, dies zu tun, um Verdauungsstörungen zu vermeiden, da Cannabis lipophil, aber wenig wasserlöslich ist. Mit anderen Worten, es löst sich nicht in Wasser auf, was nur zu feuchten Kräutern führt. Durch das Auflösen in Fetten wie Öl, Butter oder anderen Milchprodukten können Sie jedoch alle Eigenschaften von Tetrahydrocannabinol (THC) extrahieren und seine Vorteile maximieren.
Kochen
Ein weiterer häufiger Fehler bei der Zubereitung von Cannabisbutter oder Cannabisöl (zwei Grundzutaten in den meisten Rezepten) ist die Annahme, dass sie fertig sind, sobald sie grüne Farbtöne annehmen. Es ist unerlässlich, die in den Rezepten empfohlenen Zeiten einzuhalten. Für die Butter rühren Sie sie dreißig Minuten lang bei schwacher Hitze, bis sie eine gleichmäßige und homogene Textur erreicht hat.
Verdampfung von THC
Es ist auch ratsam, bei der Zubereitung von Rezepten mit Cannabisbutter Ihre Gerichte mit einem Deckel abzudecken. Obwohl dies offensichtlich erscheinen mag, ist es eine entscheidende Vorsichtsmaßnahme, da der entweichende Dampf THC und andere Cannabinoide mit sich führt.

Temperatur
Ein weiterer zu berücksichtigender Aspekt ist die Temperatur. Obwohl dies nicht nur für das Kochen mit Cannabis gilt, ist es wünschenswert, bei niedriger Temperatur zu kochen, anstatt der Ungeduld nachzugeben und die Hitze zu erhöhen, um Zeit zu sparen. Das Überschreiten von 160 °C führt zu einem erheblichen Verlust von Cannabinoiden, und folglich werden die gewünschten Effekte nicht vollständig spürbar sein.
Dosen
Beim Verzehr von Cannabisgerichten ist Geduld gefragt. Es ist entscheidend, die Dosis genau zu kontrollieren, da die Einnahme von Marihuana 100 % der THC-Vorteile bietet, während das Rauchen nur 40 % liefert. Mit anderen Worten, für ein Rezept mit Cannabisbutter oder -öl wird empfohlen, je nach individueller Toleranz zwischen 2 und 10 Gramm pro Person einzuplanen.
Zusammenfassend lässt sich sagen, dass die psychoaktiven Wirkungen von eingenommenem Cannabis stärker ausgeprägt sind, daher ist es besser, schrittweise vorzugehen. Wenn Sie ein Cannabis-Dessert, wie einen Brownie, konsumieren, warten Sie die Verdauung ab, um die Wirkungen zu spüren, da dies bis zu einer Stunde dauern kann.
Das bedeutet nicht, dass man übermäßig vorsichtig sein und zu sparsam dosieren sollte, denn in diesem Fall könnten die Wirkungen unzureichend sein.

Qualität
Viele Neulinge in der Cannabisküche glauben, dass die Verwendung von Schnittresten, Blättern, Verschnitten und anderen minderwertigen Teilen zu einem zufriedenstellenden Gericht führen wird. Obwohl diese Annahme einen wahren Kern hat, wird eine sorgfältige Auswahl des Krauts, genau wie bei einem Joint, den Geschmack und die Qualität Ihrer Rezepte verbessern.
Böse Überraschungen
Bei der Zubereitung dieser Rezepte bei einem Treffen mit Freunden ist es entscheidend, klar darauf hinzuweisen, dass sie Cannabis enthalten. Ein schlechter Scherz mit Personen, die nicht an den Cannabiskonsum gewöhnt sind, ist keine gute Idee und kann negative Folgen haben. Einige Menschen können anfällig für Paranoia, Panikattacken oder andere psychosomatische Störungen aufgrund von Angst sein. Bitte informieren Sie Ihre Gäste daher klar über den Inhalt Ihrer Gerichte, damit diejenigen, die möchten, das Erlebnis voll genießen können.
Schließlich sorgen Sie für eine angenehme Atmosphäre mit Kissen, Musik und kühlen Getränken, denn Durst wird sich sicherlich bemerkbar machen. Ein letzter Tipp: Vermeiden Sie, dass Ihre Gäste zu früh Auto fahren, und zögern Sie nicht, sie bei Bedarf zum Bleiben einzuladen.


