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Was ist nach der Keimung von Cannabissamen zu tun?

Sobald du es geschafft hast, deine Cannabissamen zu keimen, beginnt eine entscheidende Phase für den Erfolg deines Anbaus. Die Keimung markiert den Beginn des Lebenszyklus der Cannabispflanze, aber in den darauffolgenden Phasen wird ihr eigentliches Potenzial bestimmt. Eine korrekte Handhabung in den ersten Tagen verhindert Probleme wie Damping-Off (Absterben der Sämlinge), Umpflanzschock oder kümmerliches Wachstum. Wenn du dich fragst, was man nach dem Keimung von Cannabissamen tun sollte, führen wir dich in diesem Artikel Schritt für Schritt durch die richtige Vorbereitung des Anbauumfelds, das Umpflanzen der Sämlinge und die notwendige Pflege für eine gesunde Entwicklung. Ideal für alle, die die Grundlagen des Anbaus von Grund auf beherrschen möchten.

Wann sollte ein gekeimter Samen umgepflanzt werden?

Der Zeitpunkt des Umpflanzens ist entscheidend für die Zukunft deiner Pflanze. Wenn du zu früh umpflanzt, kann sich die empfindliche Keimwurzel nicht richtig an das Substrat anpassen. Wartest du hingegen zu lange, kann die Wurzel beim Umpflanzen beschädigt werden. Hier erklären wir dir, wie du den optimalen Zeitpunkt erkennst und was du nach dem Keimen von Cannabissamen tun solltest, wenn die Keimung nicht wie erwartet verläuft.

Woran erkennt man den richtigen Zeitpunkt?

Die Keimwurzel (Primärwurzel) sollte sichtbar und etwa 1–2 cm lang sein. Das ist der ideale Zeitpunkt aus folgenden Gründen:

  • Zu kurze Wurzeln (<1 cm) können sich im Substrat nur schlecht entwickeln.
  • Zu lange Wurzeln (>3 cm) sind empfindlich und können beim Umpflanzen leicht brechen.

Die Keimwurzel sollte weiß und fest sein. Ist sie dunkel oder weich, ist der Samen möglicherweise beschädigt.

Was tun, wenn die Keimung zu schnell oder zu langsam erfolgt?

Die Keimung eines Cannabissamens dauert unter optimalen Bedingungen in der Regel zwischen 24 Stunden und 5 Tagen. Manchmal verläuft dieser Prozess jedoch schneller oder langsamer als normal. Was sollte man also tun, nachdem die Cannabissamen gekeimt sind, wenn die Wurzel sehr schnell wächst oder länger auf sich warten lässt?

  • Schnelle Keimung: Wenn sich bereits nach 48 Stunden eine Wurzel von mehr als 3 cm bildet, liegt das meist an extremen Bedingungen wie zu viel Wärme oder Feuchtigkeit. In solchen Fällen ist es wichtig, sofort umzutopfen, um ein Austrocknen oder Verknoten der Wurzel zu vermeiden. Sollte sich die Wurzel bereits eingerollt haben, gehe besonders vorsichtig vor und setze sie mit der Spitze nach unten in das Substrat ein.
  • Langsame Keimung: Wenn nach 5 Tagen noch keine Wurzel zu sehen ist, überprüfe die Umgebungsbedingungen. Zu niedrige Temperaturen (unter 20 °C) oder Trockenheit können den Prozess verzögern. Stelle die Samen an einen wärmeren Ort (zwischen 22–26 °C) und sorge für gleichmäßige Feuchtigkeit. Du kannst die Samen auch 12 Stunden in Wasser mit 1 ml/L Wasserstoffperoxid (3%) einweichen, um die Samenschale aufzuweichen. Wenn nach weiteren Tagen keine Keimung erfolgt, ist der Samen vermutlich nicht lebensfähig – besonders bei alten oder falsch gelagerten Samen. In diesem Fall solltest du einen neuen Versuch mit frischem Saatgut starten.

Was tun nach dem Keimen von Cannabissamen: das Substrat vorbereiten

Das Substrat ist das erste Zuhause deiner Cannabissämlinge und seine Zusammensetzung bestimmt ihr frühes Wachstum. Ein ungeeignetes Medium kann zu Nährstoffmängeln, Überdüngung oder Wurzelfäule führen. Ein geeignetes Substrat hingegen fördert kräftige Wurzelbildung und ein gesundes, ausgewogenes Wachstum.

Welches Substrat eignet sich für Cannabissämlinge?

Sämlinge benötigen ein leichtes, luftdurchlässiges und nährstoffarmes Substrat, da ihre jungen Wurzeln empfindlich sind. Ein zu dichtes Medium oder eines mit hohem Nährstoffgehalt kann die Wurzeln ersticken oder verbrennen, da sich die Pflanze in dieser Phase hauptsächlich von den Samenreserven (Keimblätter) ernährt. Nach dem Keimen von Cannabissamen sollten sie nicht direkt in ein Substrat für ausgewachsene Pflanzen gesetzt werden.

Cannabissamen keimen

Die Keimlinge benötigen ein leichtes, luftiges und nährstoffarmes Substrat, da ihre jungen Wurzeln empfindlich und zerbrechlich sind. Ein zu dichtes oder stark gedüngtes Medium kann sie ersticken oder verbrennen, da sie sich in dieser Phase hauptsächlich von den Nährstoffreserven des Samens (Kotyledonen) ernähren. Daher brauchen wir ein Medium, das drei grundlegende Anforderungen erfüllt:

  • Leichtigkeit und Belüftung. Junge Wurzeln benötigen Sauerstoff, um sich zu entwickeln. Ein zu kompaktes Substrat (wie Gartenerde) schränkt diesen Gasaustausch ein und verlangsamt das Wachstum.
  • Niedriger Nährstoffgehalt. Die Samen enthalten ausreichende Reserven (in den Kotyledonen) für die ersten 7–10 Tage. Ein stark gedüngtes Substrat kann die zarten Wurzeln verbrennen. Außerdem sollten frische organische Düngemittel (wie Mist) oder chemische Dünger in dieser Phase vermieden werden.
  • Ausgeglichener pH-Wert (6,0–6,5). Ein pH-Wert außerhalb dieses Bereichs blockiert die Nährstoffaufnahme, selbst wenn das Substrat geeignet ist.

Alternativen zum traditionellen Substrat

Für den Cannabisanbau, insbesondere in den frühen Entwicklungsstadien, gibt es verschiedene Alternativen zum herkömmlichen Substrat, die je nach den Bedürfnissen des Züchters spezifische Vorteile bieten. Diese Optionen sind ideal für alle, die mehr Kontrolle, Effizienz oder innovative Methoden im Keimungs- und frühen Wachstumsprozess suchen.

AlternativeEigenschaften
JiffyDiese kompakten Scheiben, die hauptsächlich aus Torf und Kokosfaser bestehen, dehnen sich beim Befeuchten aus und schaffen ein ideales Medium für die Wurzelentwicklung. Sie sind einfach zu verwenden, biologisch abbaubar und halten die richtige Menge an Feuchtigkeit.
SteinwolleSteinwolle ist ein inertes Medium, das aus geschmolzenem vulkanischem Gestein hergestellt wird. Sie wird häufig in hydroponischen Systemen verwendet und von Züchtern bevorzugt, die eine präzise Kontrolle über die Nährstoffzufuhr ihrer Pflanzen wünschen.
KokosfaserEine ausgezeichnete Alternative für alle, die ein leichtes und umweltfreundliches Medium suchen. Sie hat eine hohe Wasserhalte- und Belüftungsfähigkeit, lässt sich gut mit anderen Substraten mischen und verhindert Verdichtung.

Du kannst jede dieser Alternativen in unserem Shop erwerben:

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Wie man einen gekeimten Samen Schritt für Schritt pflanzt

Das richtige Pflanzen eines gekeimten Samens ist ein entscheidender Moment im Cannabisanbau. Unsachgemäße Handhabung kann die empfindliche Keimwurzel beschädigen oder Stress verursachen, der das spätere Wachstum der Pflanze beeinträchtigt. Wenn du nicht weißt, was du nach der Keimung von Cannabissamen tun sollst, folge diesen Schritten, um sie ohne Schäden umzupflanzen.

  • Handhabung: Bevor du den Samen berührst, desinfiziere deine Werkzeuge oder wasche deine Hände gründlich und trage saubere Handschuhe. Halte den Samen am Körper und vermeide es, die Wurzel zu berühren. Wenn er am Papier klebt, befeuchte es leicht, um ihn vorsichtig zu lösen. Arbeite in einer warmen Umgebung mit gedämpftem Licht.
  • Platzierung: Mache ein Loch von 0,5 bis 1 cm Tiefe im Substrat, je nach Dichte. Lege den Samen mit der Wurzel nach unten und leicht horizontal und bedecke ihn leicht, ohne zu verdichten, damit der Keimling leicht austreten kann.
  • Bewässerung und Umgebung: Befeuchte das Substrat mit einem Zerstäuber, verwende Wasser mit Raumtemperatur und pH 6,0–6,5, ohne zu durchnässen. Lüfte den Bereich 10 Minuten täglich, um Schimmelbildung zu vermeiden.
  • Licht: Verwende sanftes Licht und halte LEDs in einem Abstand von 50–70 cm oder Leuchtstofflampen in 15–20 cm Entfernung. Direkte Sonneneinstrahlung vermeiden.
  • Beobachtung: Überprüfe in den ersten Tagen, ob der Stängel fest und die Kotyledonen grün sind. Wenn der Keimling sich zu stark in Richtung Licht streckt, bringe die Lampe etwas näher.

Erste Pflege nach dem Umpflanzen

Die Zeit unmittelbar nach dem Umpflanzen ist entscheidend, damit sich der Keimling gut einlebt und gesund weiterwächst. In diesen ersten Tagen ist die Pflanze besonders empfindlich und benötigt kontrollierte Umweltbedingungen, um ein starkes Wurzelsystem und kräftiges Wachstum zu entwickeln. Was man nach der Keimung von Cannabissamen tun sollte, umfasst die Überwachung wichtiger Faktoren wie Licht, Temperatur und Luftfeuchtigkeit.

AnforderungenWerkzeugeWarnsignale
TemperaturTag: 22–25°C
Nacht: 18–20°C
Wurzelzone: 20–22°C
Heizmatte (bei kaltem Klima)
Umgebungsthermometer
Langsames Wachstum (zu niedrige Temperatur)
Gekrümmte Blätter (Hitzestress)
LuftfeuchtigkeitWoche 1: 70–80% LF
Woche 2: 60–65% LF
Vermehrungsdom (10 Min./Tag lüften)
Hygrometer
Sprühflasche (pH 6.0)
Schimmel auf Blättern/Substrat (zu hohe Feuchtigkeit)
Schwacher Stängel (zu viel Feuchtigkeit, mangelnde Belüftung)
BewässerungErste Bewässerung: 20–30 ml / 0,5 L
Häufigkeit: alle 2–3 Tage (wenn die Oberfläche trocken ist)
Sprühflasche oder feine Gießkanne
Lauwarmes Wasser (20–22°C, pH 6.0–6.5)
Welker Stängel (zu viel Wasser, Wurzelerstickung)
Gelbe Blätter (pH-Ungleichgewicht oder Sauerstoffmangel)
BelüftungSubstrat mit 30% Perlit/Vermiculit
Gute Drainage (große Löcher)
Töpfe mit Drainagelöchern
Kein stehendes Wasser auf Untersetzern
Braune Wurzeln (Sauerstoffmangel oder Staunässe)
Verdichtetes Substrat (zu feucht, schlechte Belüftung)
LuftzirkulationSanfter Luftstrom, um Stängel zu stärken
Keine direkte, starke Zugluft
Oszillierender Ventilator (niedrige Geschwindigkeit)
Fenster oder Abluftventilator für Luftaustausch
Pilzbefall (mangelnde Luftzirkulation, zu hohe Feuchtigkeit)
Schwache oder zu lange Stängel (mangelnde Belüftung, zu wenig Licht)

Wann beginnt die Wachstumsphase?

Die vegetative Phase ist die Zeit, in der die Cannabispflanze beginnt, ihre Hauptstruktur zu entwickeln: Stängel, Zweige und Blätter – und damit die empfindliche Keimlingsphase hinter sich lässt. Es ist wichtig, diesen Übergang zu erkennen, um die Pflege entsprechend anzupassen und das Wachstum zu fördern.

Der Übergang erfolgt nicht sofort, sondern allmählich. Du kannst ihn an folgenden Anzeichen erkennen:

  • Echte Blätter: Sie erscheinen nach den Kotyledonen und haben gezackte Blättchen (3 bis 5 pro Blatt). Wenn 2–3 Paare vorhanden sind, ist die Pflanze weniger von den Samenreserven abhängig.
  • Vertikales Wachstum: Der Stängel wächst schnell, bis zu 1–2 cm pro Tag, und die ersten Knoten für Seitenzweige beginnen sich zu bilden.
  • Ausgedehnte Wurzeln: In transparenten Töpfen oder beim Umpflanzen bedecken die weißen, faserigen Wurzeln etwa 60 % des Substrats.

Dieser Übergang erfolgt in der Regel zwischen 7 und 14 Tagen nach der Keimung, abhängig von der Genetik (Indicas entwickeln sich in der Regel schneller als Sativas).

Qué hacer después de germinar semillas de marihuana

Häufige Fehler nach der Keimung (und wie man sie behebt)

Nach der Keimung sind Keimlinge sehr empfindlich, und selbst kleine Fehler können ihr Wachstum beeinträchtigen. Es ist wichtig zu wissen, was man nach der Keimung von Cannabissamen tun sollte und häufige Fehler zu vermeiden. Hier sind die häufigsten Probleme – und wie man sie löst:

Übermäßiges Gießen: der stille Killer

Der häufigste und zerstörerischste Fehler ist es, die Keimlinge mit zu viel Wasser zu ertränken. Junge Wurzeln brauchen sowohl Feuchtigkeit als auch Sauerstoff. Ein durchnässtes Substrat führt zu Wurzelasphyxie und fördert Pilze wie Pythium.

Lösung: Nur gießen, wenn das Substrat leicht trocken ist (1–2 cm Tiefe). In den ersten Tagen eine Sprühflasche verwenden und Töpfe mit guter Drainage. Das Substrat sollte feucht, aber nicht nass sein.

Traumatisches Umpflanzen

Das grobe Hantieren mit den Wurzeln beim Umpflanzen in endgültige Töpfe kann sie irreversibel beschädigen. Auch zu frühes oder zu spätes Umpflanzen ist riskant.

Lösung: Warte, bis der Keimling 2–3 Paare echter Blätter hat. Verwende biologisch abbaubare Töpfe, um direkten Kontakt mit den Wurzeln zu vermeiden. Befeuchte das Substrat vor dem Umpflanzen, um Stress zu reduzieren.

Extreme Umweltbedingungen

Keimlinge sind sehr empfindlich gegenüber niedrigen Temperaturen (<18°C), direkter Zugluft oder zu niedriger Luftfeuchtigkeit (<50%). Das kann ihr Wachstum verlangsamen oder sie absterben lassen.

Lösung: Halte tagsüber 22–25°C und etwa 70 % relative Luftfeuchtigkeit in den ersten Tagen. Verwende Anzuchtkuppeln oder Mini-Gewächshäuser, um das Mikroklima zu stabilisieren, und lüfte täglich.

Zu frühe Düngung

Das zu frühe Düngen (vor 10–14 Tagen) kann die Wurzeln verbrennen, da sich die Keimlinge noch von den Kotyledonen ernähren.

Lösung: Nicht düngen, bevor 2–3 Paare echter Blätter erscheinen. In der Keimlingsphase benötigen Pflanzen eine leichte Nährstoffzufuhr. Beginne mit einer milden stickstoffreichen Nährlösung, um die Wurzelentwicklung zu fördern, und erhöhe die Konzentration schrittweise.

Fehlende Vorbeugung gegen Krankheitserreger

Das sogenannte „Damping-off“ (plötzlicher Keimlings-Tod durch Pilze) tritt häufig auf, wenn keine grundlegenden Vorsichtsmaßnahmen getroffen werden.

Lösung: Sterilisiere das Substrat (30 Minuten bei 100°C im Ofen) und verwende in den ersten Bewässerungen Wasser mit 10 % Wasserstoffperoxid. Vermeide übermäßige Feuchtigkeit und sorge für leichte Luftzirkulation.

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Empfohlene Produkte nach der Keimung

Nach der Keimung ist es ideal, Produkte zu verwenden, die das frühe Wachstum unterstützen, ohne den Keimling zu stressen. Zum Beispiel leichte, luftige Substrate, die den Wurzeln das Atmen ermöglichen, ohne zu viele Nährstoffe zu enthalten, Töpfe für den Anbau, die sanfte Umpflanzungen erleichtern und Schäden vermeiden, Systeme zur Aufrechterhaltung der richtigen Luftfeuchtigkeit wie Mini-Gewächshäuser oder Domes, sowie sanfte Dünger oder Wurzelstimulanzien, die das Wurzelsystem stärken, ohne die Pflanze zu überlasten.

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Zu wissen, was man nach der Keimung von Cannabissamen tun sollte, ist entscheidend für einen erfolgreichen Anbau. Jede Pflege, die du in dieser frühen Phase gewährst, trägt dazu bei, dass deine Pflanzen gesund und kräftig wachsen – und legt die Grundlage für eine hochwertige Ernte.

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Erik Collado Vidal

Con más de 10 años de experiencia en la industria del cannabis, sus experiencias y aprendizaje son la base del éxito de GB The Green Brand.

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