Das Dampfen mit E-Zigaretten ist in Spanien ein wachsender Trend. Besonders unter jungen Menschen gewinnt es Jahr für Jahr an Beliebtheit. Doch da diese elektronischen Zigaretten noch relativ neu sind, gibt es viele Fragen zu den Vorschriften für ihre Nutzung in öffentlichen Räumen. Darf man Vapen im Zug? Wo ist das Dampfen erlaubt und wo nicht? Sind in Zukunft strengere Regelungen geplant? Hier erfährst du alles Wichtige dazu.
Was ist eine E-Zigarette?
E-Zigaretten oder Vapes sind Geräte, die mit einer Batterie betrieben werden, die eine Substanz namens E-Liquid erhitzt, um sie in Dampf zu verwandeln, den der Benutzer inhaliert. Im Gegensatz zur herkömmlichen Zigarette, die Tabakblätter verbrennt und Rauch erzeugt, erzeugt die E-Zigarette nur Dampf.
Als diese Geräte erstmals auf den Markt kamen, konzentrierten sich die Vorschriften darauf, wo sie verwendet werden durften und wo nicht. Zudem wurden Vorschriften für E-Liquids und Zubehör für E-Zigaretten festgelegt. Das Gesetz wurde im Laufe der Zeit aktualisiert, um weitere Aspekte wie den Verkauf, die Werbung und die Qualitätskontrolle dieser Geräte zu regeln.

Regelungen zu E-Liquids
Die Gesetzgebung zu E-Zigaretten umfasst verschiedene Aspekte, darunter auch die Flüssigkeiten, die für das Dampfen verwendet werden dürfen. Laut Gesetz müssen E-Liquids mit Nikotin in 10-ml-Behältern verkauft werden, wenn sie nachfüllbar sind, und in 2-ml-Behältern, wenn sie nicht nachfüllbar sind. Zudem ist es verboten, dass sie Vitamine oder zusätzliche Zusatzstoffe enthalten.
E-Liquids mit CBD
In Bezug auf E-Liquids mit CBD ist die Gesetzgebung ziemlich restriktiv, obwohl CBD nicht als psychoaktive Substanz eingestuft wird.
CBD-Produkte müssen strenge Qualitäts-, Kennzeichnungs- und Rückverfolgbarkeits Standards erfüllen. Ihr THC-Gehalt darf 0,2 % nicht überschreiten. Allerdings ist es nicht erlaubt, sie als für den menschlichen Konsum geeignet (oral oder inhaliert) zu bewerben, da sie nicht als Nahrungsergänzungsmittel registriert oder von Behörden wie der spanischen Agentur für Lebensmittelsicherheit (AESAN) zugelassen wurden. Daher sind E-Liquids mit CBD zwar auf dem spanischen Markt erhältlich, werden aber oft als nicht konsumierbare Produkte gekennzeichnet, da es an spezifischen Vorschriften fehlt.
Wo das Dampfen verboten ist
Das Dampfen unterliegt nicht so vielen Einschränkungen wie das Rauchen, ist aber dennoch nicht überall erlaubt. Hier sind die Orte, an denen das Dampfen strikt verboten ist:
- Einrichtungen und Abteilungen der öffentlichen Verwaltung und öffentlichen Einrichtungen.
- Gesundheitseinrichtungen, Dienstleistungen und Einrichtungen. Dies gilt auch für überdachte oder offene Bereiche auf ihrem Gelände (z. B. auf dem Parkplatz eines Krankenhauses).
- Bildungseinrichtungen, mit Ausnahme der Außenbereiche von Universitäten und von ausschließlich der Erwachsenenbildung gewidmeten Zentren, sofern diese nicht unmittelbar an Eingängen oder angrenzenden Gehwegen liegen.
- In Spanien ist es ebenfalls verboten, in öffentlichen Verkehrsmitteln zu dampfen, laut Gesetz 42/2010, einschließlich städtischer und interurbaner Verkehrsmittel, Eisenbahnen, Schiffe und Flugzeuge spanischer Fluggesellschaften oder Codeshare-Flüge mit ausländischen Unternehmen.
- Auf Kinderspielplätzen und Spielbereichen für Kinder.

Wo das Dampfen erlaubt ist
Viele Einrichtungen und Lokale haben ausdrückliche Verbote, Warnungen, aber nicht alle.
Viele, aber nicht alle, Einrichtungen und Veranstaltungsorte weisen ausdrücklich auf dieses Verbot hin.
Ist Vapen im bar erlaubt?
Es ist ratsam, sich beim Personal zu erkundigen, bevor man eine E-Zigarette benutzt. Derzeit ist das Dampfen in geschlossenen Räumen nicht wie das Rauchen verboten, aber es liegt im Ermessen und in der Verantwortung des Unternehmens, ob es erlaubt ist oder nicht. Im Allgemeinen gibt es keine Probleme mit dem Dampfen auf Außenterrassen.
Ist Vapen im Nachtclub erlaubt?
Auch in Nachtclubs ist die Verwendung von Dampfern gesetzlich nicht untersagt. In einigen Lokalen stehen den Gästen sogar Wasserpfeifen zur Verfügung. Aber auch hier ist es ratsam, sich über die Bestimmungen des jeweiligen Lokals zu informieren.
Was ist mit anderen öffentlichen Orten?
An Orten wie Kinos oder Einkaufszentren gibt es ebenfalls kein spezielles gesetzliches Verbot des Vaporisierens, aber es bleibt den einzelnen Geschäften überlassen zu entscheiden, ob sie die Verwendung dieser Geräte erlauben oder nicht. Wenn es kein Schild gibt, das das Dampfen verbietet, liegt auch kein Verstoß gegen das Gesetz vor.

Aktualisierung der Vorschriften
Zusätzlich zur Kenntnis der Orte, an denen das Dampfen erlaubt oder verboten ist, ist es wichtig, über die Änderungen informiert zu bleiben, die 2024 nach der Aktualisierung der Gesetzgebung zu E-Zigaretten in Spanien in Kraft getreten sind.
Verkaufsverbot für Minderjährige
Zum Schutz der öffentlichen Gesundheit junger Menschen ist der Verkauf an Minderjährige verboten. Zudem wurden Einschränkungen für die Werbung dieser Produkte eingeführt, einschließlich eines Verbots von irreführender Werbung, die Minderjährige ansprechen könnte.
Strengere Qualitätskontrollen
Die Qualitäts- und Sicherheitskontrollen für alle Produkte im Zusammenhang mit dem Dampfen wurden verstärkt, sodass Hersteller strikte und anspruchsvollere Vorschriften bei der Produktion und dem Vertrieb dieser Produkte einhalten müssen.
Verbot von Einweg-Vapes
Ein weiteres Thema sind Einweg-Vapes, eine Art von Gerät, das bereits in einigen europäischen Ländern wie Frankreich verboten wurde, da es erhebliche Umweltauswirkungen hat. Es ist nur eine Frage der Zeit, bis sie auch in Spanien verboten werden.





